Raum-Expeditionen

Genauso vielfältig, spielerisch und experimentell wie die „Raumwelt“ der Kinder, sollte auch das gemeinsame Kunstprojekt werden. Vielfältig in Bezug auf die künstlerischen Techniken und Räume der direkten Umgebung der Schule. Spielerisch in unserem Vorgehen, diese Räume zu erkunden und zu konstruieren. Und experimentell in unserer Offenheit gegenüber dem Ergebnis.

So probieren wir alles mögliche aus und tasten uns an die räumlich Umgebung heran. Wir binden und gestalten Forschungsbücher mit Forschungsaufträgen. Wir sammeln Abdrücke von Oberflächenstrukturen. Wir begeben uns auf „Foto-Safari“ und legen eine „Stadt-Sammlung“ an. Wir zeichnen Ausschnitte von Gebäuden und malen fantasievolle Stadtansichten. Wir erkunden unsere Wege und Orte in Karten der Schulumgebung. Und wir überlegen uns gemeinsam, was denn an diesen Räumen anders sein könnte, wo wir eingreifen können, was wir an und in den Räumen konstruieren können. Es sollen „Anbauten“ und „Einbauten“ entwickelt werden. So haben wir eine ganze Sammlung von Fotos, Skizzen und Objekten, die wir auswählen und präsentieren können.

Die Raumforscher können so ihre bauliche und räumliche Umgebung mit anderen Augen sehen, auf Details achten und Vorstellungen dazu entwickeln – auch unabhängig davon, ob Begriffe wie „Architektur“, „Gesims“ oder „Spitzbogen“ sitzen.